• Engelsplatz 25-37

    Engelsplatz 25-37

  • Lasallestraße 1928

    Lasallestraße 1928

  • Reihenhauszeile im nördlichen Bereich um 1928

    Reihenhauszeile im nördlichen Bereich um 1928

  • Reihenhauszeile, Gartenseite mit Dachterrassen (Ulrike May)

    Reihenhauszeile, Gartenseite mit Dachterrassen (Ulrike May)

  • Heilig-Geist-Kirche

    Heilig-Geist-Kirche

  • Pestalozzischule, Westansicht

    Pestalozzischule, Westansicht

  • Engelsplatz 25-37

    Engelsplatz 25-37

  • Lasallestraße 1928

    Lasallestraße 1928

  • Reihenhauszeile im nördlichen Bereich um 1928

    Reihenhauszeile im nördlichen Bereich um 1928

  • Reihenhauszeile, Gartenseite mit Dachterrassen (Ulrike May)

    Reihenhauszeile, Gartenseite mit Dachterrassen (Ulrike May)

  • Heilig-Geist-Kirche

    Heilig-Geist-Kirche

  • Pestalozzischule, Westansicht

    Pestalozzischule, Westansicht

Siedlung Riederwald

Bauzeit: 1926/27
Bauherr und Eigentümer: Hochbauamt Stadt Frankfurt, 1928 abgetreten an AG für kleine Wohnungen
Programm: ergänzend zur bestehenden Bebauung circa 313 Mietwohnungen in Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern (weitere Angaben...)
Gesamtplan: Ernst May, Herbert Boehm
Architekten: Otto und Eduard Fucker, Karl Moritz, Franz Thyriot, Martin Esaesser (PestalozziSchule), Martin Weber (Heilig-Geist-Kirche), Hans Beckstein (Freiflächen) 

Die Riederwaldsiedlung entstand als Arbeitersiedlung in mehreren Abschnitten. Der Osthafen, der ausschlaggebend für die erste Bebauung ab 1909 war, liegt südwestlich von ihr. Der Volks-, Bau- und Sparverein Frankfurt errichtete damals zweigeschossige Doppelhausgruppen mit hohen Mansardendächern im so genannten „Heimatstil". Dieser älteste, westliche Teil der Siedlung wurde im März 2006 unter Denkmalschutz gestellt. Expressionistische Mehrgeschosshäuser, durch deren torartige Durchgänge man die Siedlung heute meist betritt, sind das Ergebnis einer weiteren Bebauung ab 1914. Diese wurde nie vollständig realisiert, reichte aber bis in die zwanziger Jahre hinein.

Die Komplettierung der bestehenden Bebauung wurde nach einem Gesamtentwurf von Ernst May und Herbert Boehm 1926-27 im Ostteil der Siedlung, vor allem um die Lassallestraße vorgenommen. In dieser Phase wurden 313 Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäuser in Ziegelbauweise bzw. mit Bimsbeton-Hohlblocksteinen realisiert. Die Standardausstattung bestand aus Bad, Frankfurter Küche, Kammer, Ofenheizung sowie Garten oder Balkon. 

(mehr in diesem Faltblatt zur mayführung...)