17.08.2017

 

 

Aktuelle Termine und Kurznachrichten der
ernst-may-gesellschaft e.v., Frankfurt am Main

 

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Liebe Mitglieder und Freunde der ernst-may-gesellschaft,

beim 130. Geburtstagsfest für Ernst May übergab uns Dr. Klaus Schaefer ein Fotoalbum aus dem Nachlass seiner verstorbenen Frau Renate.  Bei dem Geburtstagsgeschenk handelt es sich um eine Rarität aus dem Besitz der Familie May. Ernst Mays älterer Bruder Kurt May hatte das Album bis 1908 gefü̈hrt. Nach seinem frühen Tod im Jahr 1915 gelangte es in den Besitz der Schwester Anna Helene, genannt Ämmy, und nach deren Tod an ihre Tochter Renate Schaefer, geb. Osthaus. Kurt May hat darin ein Stück Familien­geschichte sowie seine Jugendjahre und Ausbildungszeit dokumentiert.

Das Album ist inzwischen auf unserer Website veröffentlicht:
http://ernst-may-gesellschaft.de/ernst-may/fotoalbum.html

Die Instandsetzung und konservatorische Behandlung der Fotos und des Einbands wurden gefördert durch den Hessischen Museumsverband.

Ihr mayaktuell Redaktionsteam
  


Mittwoch, 23. August 2017, 18 Uhr

"Gärten für jeden" im Neuen Frankfurt der 1920er Jahre
Vortrag von Annika Sellmann zum GartenRheinMain-Jahresthema "Grüne Kunst für Alle"

Ort: Palmengarten Frankfurt, Palmensaal im Gesellschaftshaus, Siesmayerstr. 63, Einlass 17 Uhr

Neben der berühmten Trias Licht, Luft und Sonne versprach das Neue Frankfurt seinen Bürgern ein neues, gesundes Leben im Stadtgrün. Der Vortrag widmet sich der Frankfurter Grünflächenplanung zwischen 1925 und 1930 unter Stadtbaurat Ernst May mit einem Schwerpunkt auf die angelegten Haus- und Kleingärten. Deren wichtigste Akteure, Gartenbaudirektor Max Bromme und Landschaftsarchitekt Leberecht Migge spiegeln mit Ihren Auseinandersetzungen um Naturschutz und Funktionalität einen wichtigen Diskurs der Moderne wider.


Samstag, 10. September 2017, 15:30 Uhr

Tag des Offenen Denkmals: Macht und Pracht

Ort: Garten des ernst-may-hauses, Im Burgfeld 136, 60439 Frankfurt
Sonderführung mit Gilbert Töteberg


Macht und Pracht: Das ist das Motto des diesjährigen Tages des offenen Denkmals. Gar nicht so leicht, das mit der in ihrem Anspruch demokratischen Großstadtkultur des Neuen Frankfurt in Verbindung zu bringen. Und doch: Selbstbewusstsein und Prachtentfaltung war auch den Architekten der Mainmetropole nicht fremd. Fast trutzig erhebt sich die Siedlung Römerstadt mit ihren Mauern und Bastionen von den Niddaauen und setzt sich städtebaulich deutlich sichtbar nach Süden zur Stadt Frankfurt als eigenständiges Gebilde ab. Gilbert Töteberg öffnet bei seiner Führung im ernst-may-haus und der Siedlung den Blick auf die weiße Pracht der Niddatalbebauung.


Mittwoch, 20. September 2017, 19:00 Uhr

Von Klappbetten und Sitzbadewannen –
Der Frankfurter CIAM-Kongress 1929 und die Wohnung für das Existenzminimum
Vortrag von C. Julius Reinsberg

Ort: Weissenhofwerkstatt im Haus Mies van der Rohe, Am Weissenhof 20, 70191 Stuttgart

1929 blickte die Architekturwelt auf Frankfurt am Main: Die renommiertesten Vertreter der Fachwelt versammelten sich hier zum Congrès International dʼArchitecture Moderne (CIAM). Auf dem Programm des internationalen Expertenkonvents stand nicht weniger als die Definition einer länderübergreifend gültigen Form für die „Wohnung für das Existenzminimum“. Der Tagungsort selbst bot mit den nahen Siedlungen des Neuen Frankfurt eine aktuelle Diskussionsgrundlage. Der CIAM war der Höhepunkt einer Popularisierungskampagne des städtischen Planungsdezernats, das Frankfurt nicht nur zu einem Zentrum des Neuen Bauens, sondern zum nachahmenswerten Paradigma der modernen Großstadt verklärte. Mit der Wohnsiedlung Westhausen, lieferten die Architekten des Neuen Frankfurt auch eine aktuelle und konkrete Antwort auf die Frage nach der Wohnung für das Existenzminimum.


Samstag, 14. Oktober 2017, 18 Uhr

vernissage der sonderausstellung:
ernst may und die skulptur. von richard scheibe bis seff weidl
mit Kurator Florian Seidel

Ort: ernst-may-haus, im Burgfeld 136, Frankfurt-Römerstadt

Ernst May verband zeit seines Lebens eine besondere Beziehung mit der bildenden Kunst und speziell der Bildhauerei. Nach eigener Aussage wäre der Architekt selbst gerne bildender Künstler geworden. Im Rahmen seiner planerischen Tätigkeit pflegte May stets engen Austausch mit zeitgenössischen Bildhauern, wie Richard Scheibe und Josef Hartwig bis hin zu Bernhard Heiliger und Seff Weidl. Weidls monumentale Bronzeskulpturen formen integrale Bestandteile von Bauten und städtebaulichen Ensembles, die Ernst May für die Neue Heimat realisierte.


Samstag, 21. Oktober 2017, 15 bis ca. 18 Uhr

mayführung 97
der unspektakuläre may – die Siedlungen Rütschlehen (Fechenheim), Im Teller, Strahlenberger Lehen und Nonnenpfad (Oberrad)

Geführte Fahrradtour mit Klaus Strzyz und Roswitha Väth
Treffpunkt: Ecke Leo-Gans-Straße/Adam-Opel-Straße/Jakobsbrunnenstraße


Sie alle sind gerade auch wegen ihrer planerischen Kühnheit bestens bekannt: Die großen Siedlungen Römerstadt, Bornheimer Hang oder Bruchfeldstraße, um nur drei zu nennen. Dass unter Mays Ägide aber auch architektonisch weit weniger aufregende, für ihre Zeit aber trotzdem wichtige Siedlungen erbaut wurden, wird anhand der Arbeitersiedlung Rütschlehen (1929/30) oder der Gärtnersiedlungen Im Teller (1926 – 1928) bzw. Strahlenberger Lehen (1929) deutlich.



ernst-may-gesellschaft e.v.
ernst-may-haus im burgfeld 136
d 60439 frankfurt am main
telefon +49 (0)69 15343883
fax +49 (0)69 15343881
post(at)ernst-may-gesellschaft.de
www.ernst-may-gesellschaft.de
 

  


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