Von: ct
27.01.2020

Montag, 27. Jan. 2020, 19 Uhr

Soziale Architektur und sozialistische Politik
Margarete Schütte-Lihotzky als Akteurin des Neuen Frankfurt


Frankfurts Stadtbaudirektor Ernst May hatte die junge Wiener Architektin 1926 an den Main geholt, damit sie am „Neuen Frankfurt“ mitarbeitete. Bei diesem Wohnungsbauprojekt wurden ästhetische Maßstäbe gesetzt, nicht zuletzt mit Schütte-Lihotzkys “Frankfurter Küche“, die tausendfach für die neuen Wohnungen gefertigt wurde.

Schütte-Lihotzky (1897 – 2000) vertrat das Konzept einer sozialen Architektur, die helfen sollte, die Lebensbedingungen der Arbeiterklasse zu verbessern. Zugleich war sie ihr Leben lang ein politischer Mensch.

Dr. Marcel Bois, Historiker aus Hamburg, hat ein Buch über sie mit herausgegeben und wird diese spannende Persönlichkeit vorstellen („Margarete Schütte-Lihotzky. Architektur. Politik. Geschlecht. Neue Perspektiven auf Leben und Werk“, Birkhäuser 2019),.

Der FR-Redakteur Claus-Jürgen Göpfert wird moderieren.

Veranstalter: Club Voltaire, Rosa-Luxemburg-Stiftung Frankfurt, Fraktion DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung

Eintritt frei