Von: ct
27.06.2020

Samstag, 27. Jun. 2020, 15 Uhr

Ein Mustergarten der 1920er Jahre und das Bienensterben heute.
Passt das zusammen?


Bienensterben, Klimawandel und patentiertes (Hybrid-)Saatgut – all das waren Themen, die den Kleingärtnern des Neuen Frankfurt völlig fremd waren. Unter diesen Prämissen unterscheiden sich die heutigen Ansätze einer vorbildlichen Gartenbewirtschaftung doch deutlich vom Gärtnern in den 1920er Jahren.

 

Kleingarten der ernst-may-gesellschaft (Foto: Katharina Rohloff)

 

Im Mustergarten der ernst-may-gesellschaft dient der Bewirtschaftungsplan des ehemaligen Gartenbaudirektors Max Bromme als Vorbild. Um einen möglichst authentischen Eindruck zu vermitteln, wurden bei dessen Rekonstruktion wieder alte, heimische Obstbäume gepflanzt und in den Beeten werden vorwiegend alte Gemüsesorten angebaut. Aus heutiger Sicht ist dieser Bewirtschaftungsplan durchaus streitbar. Dessen Vor- und Nachteile sowie seine Grenzen vom aktuellen Standpunkt aus werden in dieser Führung angesprochen.

 

Führung mit Katharina Rohloff und Jens Reuver

Ort: Kleingartenanlage Römerstadt II, Heddernheim, Parzelle 16

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich