By: pps
14.02.2019

Ausstellung: 23. Mar – 18. Aug 2019

Neuer Mensch, neue Wohnung – die Architektur des Neuen Frankfurt 1925–1933


Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, Frankfurt am Main
Kurator/innen: Dorothea Deschermeier, Wolfgang Voigt

In den 1920er Jahren konstituiert sich in Frankfurt am Main ein beispielloses Programm baulicher und kultureller Erneuerung, das unter dem Namen „Neues Frankfurt“ in die Kulturgeschichte einging.

Siedlung Bruchfeldstraße, Donnersberger Straße
1927 © Hermann Collischonn und 2018 © Moritz Bernoully


Unter Oberbürgermeister Ludwig Landmann und seinem Stadtbaurat Ernst May nahm hier die Moderne als Lebensform Gestalt an. Im Kern des Projekts stand ein beispielhaftes Wohnungs- und Städtebauprogramm von internationaler Ausstrahlung. Die aus dem In- und Ausland rekrutierten  Architekten des Hochbauamtes leisteten auf zahlreichen Gebieten Pionierarbeit. Die Ausstellung versammelt die Siedlungen und ausgewählte Bauten des Neuen Frankfurt, die den Ruhm der Stadt als Hochburg der Moderne begründeten. Die Ausstellung ist Teil einer gemeinsamen Initiative von drei Frankfurter Museen — dem Museum Angewandte Kunst, dem Deutschen Architekturmuseum und dem Historischen Museum Frankfurt — und dem Forum Neues Frankfurt anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2019. Sie wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen von Bauhaus100, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst sowie dem Kulturamt der Stadt Frankfurt