By: pps
16.02.2019

Samstag, 8. Juni 2019, 14 Uhr

mayführung 106: Wie wohnen die Leute in Oberrad?


Öffentliche Führung mit Roswitha Väth, Architektin, Stadtteil-Historikerin der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und Julia Bergmann, Architektin, Projektleiterin bei schneider+schumacher
Treffpunkt: Melanchthonplatz an der Erlöserkirche, Frankfurt-Oberrad
Keine Anmeldung erforderlich, die Teilnahme ist gebührenfrei

In Kooperation mit dem Historischen Museum Frankfurt 

Die Siedlung Nonnenpfad ist eine der kleineren Siedlungen des Neuen Frankfurt. Sie wurde in den Jahren 1929 bis 1930 errichtet. Mit der städtebaulichen Gesamtplanung und der architektonischen Gestaltung war der Frankfurter Privatarchitekt Friedrich Sander beauftragt. Die einsetzende Weltwirtschaftskrise hatte zur Folge, dass nur ein Drittel der ursprünglichen Planung umgesetzt werden konnte. Die mayführung in Oberrad wird im ersten Teil die Entwicklung vom historischen Urzustand der Siedlung ins Heute aufzeigen.

 

Siedlung Nonnenpfad: 2012
(Foto: Reinhard Wegmann)

Siedlung Nonnenpfad: 1930

Begrünung der Fronten

So wohnten die Leute

(Wir danken dem Oberräder Heimat- und Geschichtsverein für die historischen Fotos)

Im zweiten Teil wird im Vergleich die in direkter Nachbarschaft befindliche Wohnanlage in der Gräfendeichstraße besichtigt. Diese Wohnanlage wurde zwischen 2017 und 2018 durch das Frankfurter Architekturbüro schneider+schumacher im Auftrag der ABG Frankfurt Holding errichtet. Unter der Vorgabe, eine Kaltmiete in Höhe von circa zehn Euro zu erreichen, ist ein Wohnungsbauprojekt mit insgesamt 46 Wohneinheiten entstanden, bei dem neue Wege eingeschlagen wurden, um Baukosten und Mieten niedrig zu halten.

 

Wohnanlage Gräfendeichstraße (© Schneider+Schumacher)