Exponate des Monats


31.07.2014

Exponat des Monats November 2014

Schreibtischstuhl von Ernst May aus Mombasa(weiterlesen ...)

Der Schreibtischstuhl mit Armlehnen stammt aus dem Architekturbüro Dr. E. May & Partners in Mombasa / Kenia. Wahrscheinlich hat Ernst May den Schreibtischstuhl nach seinem Entwurf von einem einheimischen Schreiner in der zweiten Hälfte der 1940er Jahre anfertigen lassen. Bei der Gründung von Dr. E. May & Partners im Jahr 1951 in Nairobi befand sich der Stuhl bereits im Zweigbüro in Mombasa. In der kenianischen Hafenstadt hatte Ernst May Anfang der 1950er Jahre im Auftrag der Ölgesellschaft Shell eine Wohnsiedlung für 5000 einheimische Arbeiter und deren Familien geplant und gebaut.




31.07.2014

Exponat des Monats Oktober 2014

Im neuen Licht - die Leuchten der Moderne(weiterlesen ...)

Frankfurt war schon Ende des 19. Jahrhunderts in den Genuss der Elektrizität gekommen. Folglich wurde am Bau der Siedlungen weniger die einfache Glühbirne gepriesen als vielmehr der Umgang mit dem Produkt Licht. Blendfrei, schattenfrei, direktes oder indirektes Licht sind einige der Argumente, die zu einer Vielzahl von Leuchtenentwürfen führt.




31.07.2014

Exponat des Monats September 2014

Eine Laube von Schütte-Lihotzky?(weiterlesen ...)

In der Tat: Die durch die Frankfurter Küche berühmt gewordene Architektin Margarete Schütte-Lihotzky hat auch Gartenlauben entwickelt! Für das Frankfurter Hochbauamt entwarf sie in der Abteilung Typisierung mehrere Typen von Gartenlauben, die in den umfangreichen Pachtgarten-Anlagen vor der Römerstadt, auf dem Lohrberg und in weiteren städtischen Gartenanlagen Verwendung fanden.




31.07.2014

Exponat des Monats August 2014

Elektrische Geräte im ernst-may-haus(weiterlesen ...)

Die Siedlung Römerstadt war die erste voll elektrifizierte Siedlung Deutschlands. Jedes Zimmer war mit elektrischer Beleuchtung und mehreren Steckdosen ausgestattet – die Technikbegeisterung der 1920er Jahre ließ erwarten, dass das Großstadtleben bald auch im Privaten nicht mehr ohne elektrische Unterstützung auskommen würde. Dies galt in besonderem Maße für den Haushalt, den die Planer des Neuen Frankfurt mit Hilfe elektrischer Geräte auf ein Minimum von Aufwand beschränken wollten. Staubsauger, Haartrockner, Kaffeemaschinen, Toaster, Heißwasserkocher und vieles mehr sollten den Menschen in den Siedlungen das Leben erleichtern.




13.03.2014

Exponat des Monats April 2014

Vasen, Grafik und Gestaltung von Walter Dexel(weiterlesen ...)

"Es gibt noch allzuviel Glas, das sich seit dem 19. Jahrhundert kaum weiterentwickelt hat und auf eine übertriebene und geschmacklose Art verziert und geschliffen ist, die in die heutige Zeit wirklich nicht mehr paßt." , kritisiert Walter Dexel (1890 - 1973) in seinen Betrachtungen von Hausgeräten 1938.




02.03.2014

Exponat des Monats März 2014

Seit 90 Jahren in aller Hände:
Türdrücker und Design von Ferdinand Kramer(weiterlesen ...)

Viele für das Neue Frankfurt tätige Architekten waren nicht nur Baumeister, sondern auch Designer. Sie bezeichneten diese Tätigkeit jedoch nicht als Design, sondern subsummierten sie unter dem viel weiter fassenden Terminus „Gestaltung“. Dies entsprach auch dem tiefgreifenden Anspruch des Neuen Frankfurt, der weit über den Häuser- und Siedlungsbau hinausging und auf eine moderne ästhetische Durchformung der Mainmetropole abzielte. 




01.10.2013

Exponat des Monats November 2013

„Die Symbiose von Technik und Kunst: Glasgefäße von Wilhelm Wagenfeld“ (weiterlesen ...)

In den 1920er Jahren entsprachen Standardisierung und Massenproduktion dem Zeitgeist in vielen Branchen der Industrie. Neben dem Geschmack der Verbraucher, bestimmten vor allem die technischen Möglichkeiten die Objektgestaltung. Künstler schienen im Prozess der Entwicklung industrieller Güter keinen Platz mehr zu haben. Am Bauhaus und anderen Ausbildungsstätten bereitete man künftige Gestalter darauf vor, sich mit Entwürfen von Typen- und Standardformen in der Industrie zu behaupten und neue Maßstäbe zu setzen.



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