Exponate des Monats


01.03.2019

Exponat des Monats März 2019

Vorgänger der „Tupperware“:
Das Kubus Geschirr von Wilhelm Wagenfeld (weiterlesen ...)

Standardisierungen und Massenprodukte entsprechen in den 1920er Jahren dem Zeitgeist in vielen Branchen der Industrie. Am Bauhaus und anderen Kunstgewerbeschulen bereitet man künftige Gestalter darauf vor, sich mit Entwürfen von Typen- und Standardformen in der Industrie zu behaupten und neue Maßstäbe zu setzen. So auch der ehemalige Bauhaus-Schüler Wilhelm Wagenfeld (1900-1990).




01.01.2019

Exponat des Monats Januar 2019

Die Schiebetüren des Geschirrschranks in der Frankfurter Küche(weiterlesen ...)

Die Standardmaße der Frankfurter Küche sind 3,04 m in der Länge und 1,96 m in der Breite – da bleibt kaum Platz für weit in den Raum ragende Schranktüren. Das Exponat des Monats ist die optimale Lösung für diesen schmalen Raum: Schiebetüren! Zum Öffnen des Schrankes werden sie einfach nach rechts bzw. links geschoben. Überdies läuft die Hausfrau nicht Gefahr, sich an den Schranktüren anzustoßen.




01.11.2018

Exponat des Monats November 2018

DER SPIEGEL, Ausgabe 19/1955 vom 4. Mai 1955(weiterlesen ...)

„Stattlich und groß“, „unerschrocken und kampfeslustig“: Schon zu Frankfurter Zeiten waren Ernst Mays markante äußere Erscheinung sowie sein energisches Wesen zentrale Motive der Berichterstattung über ihn. Als Dezernent für Städtebau vertrat May in den Jahren zwischen 1925 und 1930 seine Standpunkte auf selbstbewusste Art und Weise. Es verwundert nicht, dass auch nach dem Zweiten Weltkrieg bundesrepublikanische Medien ihre Artikel über May gerne mit Bemerkungen über Physiognomie und Körperbau ausschmückten.




01.09.2018

Exponat des Monats September 2018

Aufbaumöbel von Franz Schuster(weiterlesen ...)

Ernst May und sein Team bauten zwischen 1925 und 1930 etwa 12.000 neue Wohnungen, deren Grundrisse neu durchdacht wurden. Eine sinnvolle Anordnung der Räume ermöglichte die Einsparung von Raum und somit Geld. Doch sie planten nicht nur neue, kleine Wohnungen, sie überlegten sich auch, mit welchen Möbeln diese auszustatten sind, so dass den Bewohnern genügend Bewegungsspielraum bleibt. Der Architekt Franz Schuster (1892-1972) bekam den Auftrag, Möbel für die neuen Wohnungen zu entwerfen. Er entwickelte die so genannten „Aufbaumöbel“, welche aus lediglich vier „Modulen“ bestehen. Angelehnt an das Prinzip des Baukastens konnten die Menschen diese Elemente nach ihren eigenen Bedürfnissen und Wünschen selbst zusammenstellen. Hergestellt wurden die vergleichsweise günstigen Möbel – die Rückwände sind aus Sperrholz – von arbeitslosen Schreinern bei der Städtischen Hausrat GmbH.




01.08.2018

Exponat des Monats August 2018

WMF-Metallschale(weiterlesen ...)

Im „Frankfurter Register“, das 1929 dem vierten Heft der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“ beilag, wird an oberster Stelle die WMF-Metallschale angepriesen. Vor dem Hintergrund der Ästhetisierung der Massenproduktion galt sie Ernst May und seinem Team als ein gelungen gestaltetes Haushaltsutensil in zeitgemäßer Formensprache. Als Vorbild für eine solche Gestaltung können die in der Metallwerkstatt des Bauhauses entworfenen Objekte betrachtet werden. Obwohl die dort entworfenen Produkte nur selten in die Massenproduktion übergingen, beeinflussten sie mit ihren radikal einfachen Formen und Oberflächen die Gestalter in den Metall verarbeitenden Betrieben wie der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF).




01.06.2018

Exponat des Monats Juni 2018

Die Holzschütten aus der Frankfurter Küche(weiterlesen ...)

Denkt man an die Schütten der Frankfurter Küche, hat man das Bild der kleinen, in mehreren Reihen angeordneten Schubladen aus Aluminium vor Augen. Doch in der Küche, wie sie im mayhaus zu sehen ist, sind neben den zwölf Aluminiumschütten auch zwei Schütten aus Holz vorhanden. Die Architektin der Frankfurter Küche, Margarete Schütte-Lihotzky, entschied 1926, in jede Küche auch zwei hölzerne Schütten einbauen zu lassen, denn sie wollte die Eigenschaften des Materials nutzen, um die Lagerung und Haltbarkeit der Lebensmittel zu optimieren.




01.03.2017

Exponat des Monats März 2017

Linoleum – Hommage an einen Bodenbelag(weiterlesen ...)


Die Geburtsstätte des Linoleum liegt in Großbritannien: 1864 beantragte der Engländer Sir Frederick Walton (1834-1928) das Patent zur Fertigung des Belagsmaterials. Der umtriebige Erfinder meldete in seinem Leben insgesamt 88 Patente an. Linoleum ist ein reines Naturprodukt und setzt sich aus Leinöl, Baumharz, Korkmehl, Holzmehl, Kalkmehl und Farbpigmenten zusammen. Das Gemisch wird auf einen Jutegewebeträger gepresst, nach 4 Wochen Reifezeit entsteht durch Oxydation das Linoleum. 



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