17.10.2018

 

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Aktuelle Termine und Kurznachrichten der
ernst-may-gesellschaft e.v., Frankfurt am Main

 

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Liebe Mitglieder und Freunde der ernst-may-gesellschaft,

mit dem Umzug in unsere neue Geschäftsstelle und der Einweihung des Forums Neues Frankfurt sind wir seit Beginn des Jahres zu ganz neuen Ufern aufgebrochen. Gerade  das Forum, das wir im Verbund mit den großen städtischen Museen und der Martin-Elsässer-Stiftung zu einer Anlaufstelle für das bevorstehende Bauhausjahr entwickeln, begründet viele neue Aktivitäten. Wir sind daher sehr dankbar, dass wir mit Förderung des Kulturdezernats und des Planungsdezernats  eine vollamtliche Geschäftsführerstelle einrichten konnten. Julius Reinsberg, der diese Stelle seit einem Jahr sehr erfolgreich geführt hat, ist inzwischen als Fachreferent ins Kulturdezernat gewechselt, um von dieser Seite das Projekt zu unterstützen. 

Zu seinem Nachfolger haben wir Philipp Sturm bestellt, den viele von Ihnen sicherlich aus seiner Tätigkeit als freier Kurator beim Deutschen Architekturmuseum kennen, zuletzt in Verbindung mit der Altstadt-Ausstellung. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei seiner neuen Tätigkeit und begrüßen ihn auch im Redaktionsteam. 

Die letzte Ausgabe von mayaktuell liegt nun schon eine Weile zurück. Wir freuen uns natürlich zu hören, dass Sie unsere Nachrichten vermisst haben. Das macht es uns einfacher, wieder einzusteigen. Auch den nächsten maybrief zum Jahresende haben wir fest im Blick.

Für das mayaktuell Redaktionsteam, 
Ihr Peter Paul Schepp, Stv. Vorsitzender 

 

 


Donnerstag, 18. Okt 2018, 18 Uhr

Abendforum - Der monatliche Treffpunkt für Information und Diskussion
In diesem Monat: Das „Junggesellenhaus“ in der Mithrasstraße

Mit Christina Treutlein
Ort: Forum Neues Frankfurt, Hadrianstraße 5, Frankfurt

 

Die Architekten des Neuen Frankfurt bauten moderne Wohnungen für Personen aus allen Kreisen der Gesellschaft: für Familien mit Kindern die Reihen- oder Mehrfamilienhäuser, für Senioren das Budge-Heim, für unverheiratete Frauen die Ledigenheime in der Platenstraße und Adickesallee. Doch nur den Wenigsten ist bekannt, dass es zu den Ledigenheimen auch ein männliches Pendant gab. In gebührendem Abstand zu den allein Frauen vorbehaltenen Unterkünften wurde in der Siedlung Römerstadt ein Wohnhaus für allein stehende junge Männer erbaut – das so genannte „Junggesellenhaus“! Die Kunsthistorikerin Christina Treutlein gibt eine kurze thematische Einführung zu den historischen Plänen, die im Anschluss betrachtet werden können. Wir laden Sie herzlich ein, bei Apfelwein und Brezeln den Abend mit Ihren Erinnerungen an dieses ungewöhnliche Haus zu bereichern, oder einfach den Geschichten zu lauschen.


Sonntag, 21. Okt 2018, 14 Uhr

mayführung 104: Gehobenes Wohnen im Neuen Frankfurt - Die Siedlung Höhenblick

Öffentliche Führung mit Herrmann-Josef Birk
Treffpunkt: Höhenblick 1, 60431 Frankfurt am Main

Hier wohnten Ernst May, Martin Elsaesser, Willi Baumeister und andere prominente Akteure des Neuen Frankfurt. Die Siedlung Höhenblick war klein, aber exklusiv.

Das erste Haus des Neuen Frankfurt entstand am Höhenblick: das Wohnhaus von Stadtbaurat Ernst May selbst. Der kubische Bau mit der markanten Radioantenne machte in der Stadt Furore und zierte die Seiten diverser zeitgenössischer Architekturmagazine. Auch Stadtbaurat Martin Elsaesser baute sich in der Nachbarschaft ein Eigenheim, rundum entstand mit Höhenblick eine kleine, aber exklusive Wohnsiedlung. Die Wohnungen waren bis zu 125 Quadratmeter groß und verfügten über eine hochmoderne Ausstattung.


Donnerstag, 1. Nov 2018, 19 Uhr

'Bauhaus and Critical Theory: An Uneasy Relationship'
Vortrag (e): Frederic Schwartz, University College London

Vortragsreihe: Center of Critical Studies in Architecture - CCSA
Ort: Auditorium des Deutschen Architekturmuseums, Frankfurt


Die Vorlesungsreihe CCSA ist eine Kooperation zwischen der Goethe-Universität Frankfurt, der Technischen Hochschule Darmstadt und dem Deutschen Architekturmuseum. Sie richtet zum Jubiläumsjahr 2019 einen kritischen Blick auf das Bauhaus. Im Zentrum steht die Architektur: Ihre Rezeption, die Migration der Akteure und die Kritik am Bauhaus (http://criticalarchitecture.org).


Samstag, 3. Nov 2018, 16 Uhr

maygesprächskonzert 4: Das Bauhaus und die Musik — eine Spurensuche

Mit Tobias Rüger und Gerhard Schroth
Moderation: Dr. Klaus Strzyz
Ort:
ernst-may-haus, Im Burgfeld 136, 60439 Frankfurt am Main

Es mögen sich alle möglichen Assoziationen herstellen lassen, wenn man heute an das Bauhaus denkt: Möbeldesign, Photographie, Malerei und Grafik, Bildhauerei, Typographie und natürlich die klare Linie und Funktionalität der inzwischen weltberühmten Architektur. Musik jedoch kommt einem sicherlich nicht auf Anhieb in den Kopf, und doch gibt es auch hier vielfältige Verbindungen auf allen Ebenen. Bereits die sog. Bauhaus-Woche im August 1923 konnte mit reichlich illustren Gästen und mehreren musikalischen Aufführungen aufwarten: Ferruccio Busoni war mit sechs Klavierstücken vertreten, Paul Hindemiths Liederzyklus Das Marienleben erlebte seine Premiere, aus Paris war Igor Strawinsky angereist, und auch Kurt Weill und Stefan Wolpe waren anwesend. Obwohl mehr als Freizeitbeschäftigung gedacht, gab es auch eine Bauhauskapelle, die Jazz mit avantgardistischen Tönen mischte und in der Paul Klee gelegentlich Geige spielte, und interessanterweise war der Bauhaus-Gründer Walter Gropius mit Alma Mahler, Komponistin und Witwe Gustav Mahlers (die bereits zu Lebzeiten Mahlers Gropius´ Geliebte war), von 1915 – 1920 verheiratet.


Donnerstag, 15. Nov 2018, 19 Uhr

'Systemvergleich. Bauhaus-Rezeption in der Bundesrepublik und in der DDR'
Vortrag (d): Werner Durth, TU Darmstadt; Thomas Flierl, Kulturwissenschaftler, Berlin

Vortragsreihe: Center of Critical Studies in Architecture - CCSA
Ort: Auditorium des Deutschen Architekturmuseums, Frankfurt


Die Vorlesungsreihe CCSA ist eine Kooperation zwischen der Goethe-Universität Frankfurt, der Technischen Hochschule Darmstadt und dem Deutschen Architekturmuseum. Sie richtet zum Jubiläumsjahr 2019 einen kritischen Blick auf das Bauhaus. Im Zentrum steht die Architektur: Ihre Rezeption, die Migration der Akteure und die Kritik am Bauhaus (http://criticalarchitecture.org).


Donnerstag, 29. Nov 2018, 19 Uhr

'Cold War, Bauhäusler in the Soviet Union and the USA'
Vortrag (e): Daniel Talesnik, TU München; Reto Geiser, Rice University, Houston

Vortragsreihe: Center of Critical Studies in Architecture - CCSA
Ort: Auditorium des Deutschen Architekturmuseums, Frankfurt


Die Vorlesungsreihe CCSA ist eine Kooperation zwischen der Goethe-Universität Frankfurt, der Technischen Hochschule Darmstadt und dem Deutschen Architekturmuseum. Sie richtet zum Jubiläumsjahr 2019 einen kritischen Blick auf das Bauhaus. Im Zentrum steht die Architektur: Ihre Rezeption, die Migration der Akteure und die Kritik am Bauhaus (http://criticalarchitecture.org).


  

ernst-may-gesellschaft e.v. 
hadrianstraße 5
d 60439 frankfurt am main
telefon +49 (0)69 15343883
fax +49 (0)69 15343881
post(at)ernst-may-gesellschaft.de
www.ernst-may-gesellschaft.de
 

  


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