30.01.2020

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Aktuelle Termine und Kurznachrichten der
ernst-may-gesellschaft e.v., Frankfurt am Main

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Liebe Freundinnen und Freunde der ernst-may-gesellschaft,

das Jahr 2020 beginnt mit einer sehr erfreulichen Mitteilung: Der Bund Deutscher Architekten (BDA) Hessen verleiht am 27. Februar 2020 der ernst-may-gesellschaft zusammen mit vier weiteren Preisträgern die BDA-Auszeichnung für Baukultur in Hessen. „Durch ihr Tun“, so der BDA, „haben die Ausgezeichneten der Baukultur und damit der Gemeinschaft einen großen Dienst erwiesen.“ Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung und sehen diese als Ansporn, auch in diesem Jahr wieder mit einem breiten Veranstaltungsangebot nicht nur den Architekturdiskurs zum Neuen Frankfurt zu fördern. Dass das Neue Frankfurt weit mehr als Architektur ist, versuchen wir mit einem thematisch heterogenen Programm darzustellen. So bieten wir beispielsweise einen Vortrag zum Thema Mode, ein Porträt zu Ludwig Landmann und nicht zuletzt ist auch eine neue Radiorunde in Planung. Dazu aber mehr im nächsten mayaktuell. Jetzt empfehlen wir Ihnen erst einmal einen Blick auf unser aktuelles Programm!

Ihr Team der ernst-may-gesellschaft


Donnerstag, 30. Jan. 2020, 18 Uhr

Abendforum:
Promis aus der Römerstadt


Die Siedlung Römerstadt war seit ihrer Fertigstellung ein beliebter Wohnort in Frankfurt, denn die Qualität der Wohnungen war höchst modern und lag weit über dem Standard der 1920er und 1930er Jahre. Die Häuser mit ihren schlichten Formen ohne dekorative Schnörkel erregten international Aufsehen und überzeugten schließlich auch die mit dem Strom der Zeit gehenden Frankfurterinnen und Frankfurter. So kam es, dass zahlreiche Personen des öffentlichen Interesses in die Römerstadt zogen. Unter ihnen sind Angehörige der Familie des berühmten Philosophen Theodor W. Adorno.


Donnerstag, 13. Feb. 2020, 18 Uhr

Das Neue Frankfurt: Exil und Remigration
Julius Reinsberg stellt sein kürzlich erschienenes Buch vor


Mit der Publikation seiner Dissertation im Oktober 2019 hat unser Mitglied Julius Reinsberg sein Promotionsprojekt nun vollständig abgeschlossen. In den Jahren seiner Forschung ging er der spannenden Frage nach, ob das in Frankfurt geschaffene System, nämlich die Entwicklung universal gültiger Normen in Architektur, Städtebau und Design, an anderen Orten zu späteren Zeiten erneut angewendet werden konnte. Die Antwort suchte er in den Lebensläufen der Architekten Martin Elsaesser, Ferdinand Kramer, Ernst May und Margarete Schütte-Lihotzky.


Donnerstag, 20. Feb. 2020, 18 Uhr

Abendforum:
Jupiters Adler – Ein neu entdeckter
zentraler Kultbezirk im römischen Nida


Inzwischen ist der Bau der neuen Römerstadtschule in relativ kurzer Zeit weit gediehen, doch über Jahre hinweg schien die Baustelle still zu stehen. Abgeschirmt von Baugerüsten untersuchte seit 2016 das Denkmalamt der Stadt Frankfurt das Gelände und machte dabei nahezu sensationelle Entdeckungen im Zentrum des antiken Nida.


Donnerstag, 12. März 2020, 18 Uhr

Abendforum:
Der Niddapark und die BuGa 1989.
Ein zeitweise heftig diskutiertes Stück Grüngürtel


Direkt unterhalb der Bastionsmauer, welche die Siedlung Römerstadt von der Flußaue der Nidda abgrenzt, erstreckt sich Frankfurts größter Park – der Volkspark Niddatal mit 168 Hektar. Schon als Ernst May und sein Team 1925 die Stadterweiterung plante, stand fest, dass hier ein großes Naherholungsgebiet entstehen soll. Das Niddatalprojekt sah einen Ring von Siedlungen um eine parkähnliche Anlage vor, in deren Mitte das Flüsschen Nidda fließt. Heute ist der Volkspark Niddatal, kurz auch Niddapark genannt, ein Teil des großen Frankfurter Grüngürtels und seine aktuelle Gestaltung geht zurück auf die Bundesgartenschau (BuGa) von 1989.


Mittwoch, 25. März 2020, 18 Uhr

Frankfurter Mode der 1920er Jahre
Vortrag von Dr. Sabine Hock


Wohl nie zuvor und nie danach hat sich die Damenmode so rasant gewandelt. Vor hundert Jahren, der Zeit des Aufbruchs in die Weimarer Republik, setzte sich ein völlig anderer Kleidungsstil durch, als er noch ein Jahrzehnt zuvor üblich war. Plötzlich trug frau kurze Röcke, Hängerkleider, Glockenhüte, Riemchenschuhe, Bubikopf... Mit der veränderten äußeren Erscheinung wollten Frauen ihrer neuen Rolle in Politik und Gesellschaft entsprechen. Was trug die moderne und modebewusste Frankfurterin der 1920er Jahre? Wie kam sie an die neue Mode?


Mittwoch, 1. Apr. 2020, 18.30 Uhr

maylesung 9
Ludwig Landmann – Ein Porträt
Lesung des Autors Wilhelm von Sternburg, freier Schriftsteller und Filmautor


In den politisch und wirtschaftlich unruhigen aber nicht zuletzt kulturell sehr innovativen Jahren der Weimarer Republik lenkte Ludwig Landmann ab 1924 als Oberbürgermeister die Entwicklung der Stadt Frankfurt am Main. Ihm ist es zu verdanken, dass seine Stadt unter der eingängigen Parole „Neues Frankfurt“ national und international für Aufsehen sorgte und so bekannte Persönlichkeiten wie Max Beckmann oder Paul Hindemith hier lebten und Großes schufen.


ernst-may-gesellschaft e.v.
hadrianstraße 5
d 60439 frankfurt am main
telefon +49 (0)69 15343883
fax +49 (0)69 15343881
post(at)ernst-may-gesellschaft.de
www.ernst-may-gesellschaft.de


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