By: ct
15.10.2026

Donnerstag, 15. Oktober 2026, 18 Uhr

Platte Ost/West. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise


Vortrag von Dr. Claudia Quiring
Ort: Forum Neues Frankfurt, Hadrianstraße 5, 60439 Frankfurt am Main

 

Das Bauen mit vorgefertigten Tafeln – heute allgemein Plattenbau genannt – hat nicht nur die DDR stark geprägt. Auch in Westdeutschland gab und gibt es zahlreiche Bauten dieser Art. Unzählige Wohnungen entstanden vor allem in den 1960er bis 1980er Jahren in dieser Bauweise.

Ein entscheidender Wegbereiter dieser Technologie war Ernst May. Bereits in den 1920er-Jahren erprobte er im „Neuen Frankfurt“ die Vorfabrikation, bevor er seine – nicht immer unumstrittenen – Visionen in der Sowjetunion, in Uganda und schließlich in Darmstadt-Kranichstein weiterverfolgte.

Die aktuell im Stadtmuseum Dresden zu sehende Ausstellung „Platte Ost/West“ stellt die Entwicklung des industriellen Wohnungsbaus in Ost und West vor. Sie zeigt, wie die dafür nötigen Strukturen entstanden und wie sich die „Platte“ bis heute verändert hat. Ernst May spielt dabei immer wieder eine Rolle.

 


Dresden, Hochhäuser an der Gellertstraße, 1968
(Foto: Erich Höhne & Erich Pohl, ©Deutsche Fotothek, Stadtmuseum Dresden)

 

Dr. Claudia Quiring, Kunsthistorikerin, ist seit 2016 Kustodin für Baugeschichte und Stadtentwicklung am Stadtmuseum Dresden, dort u.a. Ausstellungen zum Kulturpalast Dresden (2017), zur Dresdner Moderne (2019) und zu Heinrich Tessenow (2022). Aktuell zu sehen: „Platte Ost/West. Wohnen und Bauen in Großtafelbauweise“ (27.02.-27.02.2027), gemeinsam kuratiert mit Jonas Malzahn. Claudia Quiring ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der ernst-may-gesellschaft.

 

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Keine Anmeldung erforderlich

 

Die ernst-may-gesellschaft e.V. wird bei dieser öffentlichen Veranstaltung Fotos machen, die der Verein für Dokumentationszwecke und Öffentlichkeitsarbeit nutzt. Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung erklären Sie sich einverstanden, dass Fotos gemacht werden, auf denen Sie womöglich zu sehen sind.