Führung mit Dr. Jutta Frieß
Ort: Ebelfeldschule, Praunheimer Hohl 4, 60488 Frankfurt-Praunheim
Die Ebelfeldschule wurde mit Baubeginn 1929 als verbindendes Element zwischen den Siedlungen Westhausen und Praunheim errichtet. Sie gilt als erste „Freiflächenschule“ Frankfurts. Bei der bereits im August 1930 stattfindenden Einweihung der Schule, war diese noch nicht komplett fertig gestellt und sollte es auch bis heute nicht sein.
Benannt war sie zum Eröffnungszeitpunkt nach dem Reichspräsidenten Hindenburg, als eine von zwei sogenannte Reichpräsidentenschulen. Gemeinsam mit dem Neubau für die Friedrich-Ebert-Reform-Schule am Bornheimer Hang stellten beide Gebäudekomplexe die Modelle neuzeitlicher Schulbaukultur des Neuen Frankfurts dar. Anstelle eines geschlossenen Schulhauses herkömmlicher Bauart, sollten dezentralisierte Pavillonbauten Licht- und Luft in die Schule hereinlassen. Damit sollte es Kindern in einem sozial und demokratisch funktionierenden Raumkonzept ermöglicht sein, ihren Lehrkräften partnerschaftlich zu begegnen und sich an ihrer eigenen Bildung beteiligen zu können.
Geplant von den Architekten Eugen Kaufmann und Willi Pullmann unter der Leitung von Ernst May, waren zunächst vier, nachträglich fünf Pavillons sowie ein prominentes Hauptgebäude. Die Integration des „Wäldchens“ in das Gesamtkonzept, stellte die gewünschte Verbindung der Schulbauten zur Natur dar.
Treffpunkt: Am Eingang der Ebelfeldschule, Am Praunheimer Hohl 4, 60488 Frankfurt am Main
ÖPNV: U-Bahn Linie 7, Haltestelle Friedhof Westhausen
Teilnahme gebührenfrei, um Spenden wird gebeten
Anmeldung erforderlich unter anmeldung@ernst-may-gesellschaft.de
Die ernst-may-gesellschaft e.V. wird bei dieser öffentlichen Veranstaltung Fotos machen, die der Verein für Dokumentationszwecke und Öffentlichkeitsarbeit nutzt. Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung erklären Sie sich einverstanden, dass Fotos gemacht werden, auf denen Sie womöglich zu sehen sind.